Stress und Körperhaltung

Bereits leichte Fehlstellungen im Bewegungsapparat können Stress in unserem Nervensystem verursachen. Durch langes Sitzen, wenig Bewegung oder Unfälle verschieben sich unsere Gelenke häufig aus ihrer natürlichen Position und verändern die Statik unseres Körpers. Daraus entstehen in vielen Fällen Blockaden im Nervensystem, flache Atmung, Energiemangel, Muskelverspannungen und Schmerzen.

Auf der anderen Seite resultieren die körperlichen Fehlstellungen häufig aus Stresssituationen.

Emotionales Unwohlsein sorgt für Anspannung in den verschiedensten Körperregionen und für  eine veränderte Haltung und Atmung. Beispielsweise verkrampft sich unsere Kiefermuskulatur unter anhaltendem Stress – wir „verbeißen“ uns in die Situation. Oder wir ziehen die Schultern nach oben – ein urzeitlicher Reflex, der unseren verletzlichen Hals vor Angriffen schützen sollte. Viele weitere Beschwerden, von Kopfschmerzen über Wirbelsäulenschmerzen bis hin zu Problemen in den Extremitäten, können mit Stress in Zusammenhang stehen. Bei chronischer Anspannung manifestieren sich diese Fehlstellungen und bleiben, selbst wenn kein akuter Stressor mehr vorhanden ist.