War of Talents

Deutschland braucht qualifizierte Arbeitskräfte? Die Generation der Babyboomer geht langsam in Rente, die Geburtenflaute bleibt, die neue Generation Y und die sogenannten High Potentials sind anspruchsvoll und Deutschland wird als Einwanderungsland für gut ausgebildete Fachkräfte immer unattraktiver. Nach Angaben des Bundesministeriums kamen 2007 nur noch 23 000 Menschen aus Nicht-EU-Staaten, um in Deutschland zu arbeiten. Das sind ein Drittel weniger als im Jahr zuvor. Die Anzahl an Nicht-Eu-Bürgern, die in Deutschland ein Studium aufnahmen, sank um etwa 3 000 auf 31 400.

Internationale Eliten machen ein Bogen um Deutschland – ein erschreckendes und gleichzeitig zu Veränderungen anstoßendes Ergebnis.

Arbeitgeber müssen sich zunehmend etwas einfallen lassen, wenn sie die besten Köpfe für sich gewinnen und halten wollen. Die klassischen Incentives wie kostenloses Obst und Getränke am Arbeitsplatz, ein Fitnessstudio im Unternehmen, ein firmeninterner Kindergarten, Gleitzeit und Firmenhandy sind notwendig, reichen allerdings längst nicht mehr aus, um attraktiv zu sein. Eine umfangreiche Studie von 2008 bestätigt, dass deutsche Mitarbeiter vor allem eins wollen: mehr Flexibilität (75). Die Studie spiegelt einen Trend wieder, den Unternehmensberater Martin Brübach auch bei seinen Studenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefunden hat: Junge Menschen wünschen sich Flexibilität – sowohl bei der Arbeitszeit als auch beim Arbeitsort. Sie wollen mehr Zeit für private Dinge, eine individuelle Bestimmung über ihren Arbeitsrhythmus, Working from home und Homing from Work. Die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem halten bei den Nachwuchskräften nicht mehr stand. Der Gefahr der permanenten Abrufbereitschaft begegnen sie, in dem sie keine Scheu haben, das Handy auch mal auszustellen und die E-Mails nicht abzurufen. Doch trotz aller Freiheitswünsche erhoffen sie sich einen festen, persönlichen Arbeitsplatz, an dem sie Wertschätzung für ihre Leistungen erfahren, interagieren und kreativ mit anderen zusammen arbeiten können. (DEGW Deutschland GmbH: Recruiting the next generation, 2008) Die nächste Generation gibt die Richtung vor, in die es zukünftig gehen wird!

Eine Lösung kann das Ginkgo-Prinzip für ein Unternehmen sein. Durch die ganzheitliche Betrachtungsweise und Implementation in die Struktur des Unternehmens im Rahmen eines Coachings kann der Krieg um die Talente gewonnen werden und Wohlbefinden und Zufriedenheit, wie auch höhere Produktivität und Leistungsfähigkeit bei den Mitarbeitern dauerhaft gesichert werden. Sebastian Mauritz und Jens Barwinske haben als Coaches diese Aufgabe schon mehrfach erfolgreich und nachhaltig umgesetzt.