Work-Life-Coaching – die Ginkgo-Strategie

Sebastian Mauritz und Jens Barwinske haben sich als Autoren des Buches “Das Ginkgo-Prinzip” sehr intensiv mit den Themen Coaching, insbesondere dem Thema Work-Life-Coaching auseinander gesetzt. Die Umsetzung des von ihnen entwickelten Ginkgo-Prinzips als Ginkgo-Strategie in Unternehmen ist mittlerweile ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Kampf um hoch qualifizierte Arbeitnehmer geworden. Gerade die weichen Faktoren machen den Unterschied und sind nur allzu oft nicht im Fokus von Unternehmen.

Das Coaching ist von drei Hauptmaximen geprägt:

Ganzheitlichkeit

Die Betrachtungsweise eines Unternehmens als System ist für die Ganzheitlichkeit unerlässlich. In einem so umfangreichen und tief greifenden Coachingprozess an nur einer Stelle anzusetzen würde den gesamten Veränderungsprozess von vorneherein zum Scheitern verurteilen.

Die Ganzheitlichkeit ermöglicht ein umfassendes Bild mit allen möglichen Ansatzpunkten und deren Priorisierung. Hier ist auch schon die Variabilität des Coachings zu erkennen.

Gerade im Bereich der Bestandsaufnahme wird ein großer Wert auf Gespräche und Befragungen auf allen Ebenen des Unternehmens gelegt. So wird die Ökologie gewährleistet und die Brücke zur Nachhaltigkeit gelegt.

Nachhaltigkeit

Die Nachhaltigkeit der Ginkgo-Strategie wird besonders durch Erfolgkontrollen und nachbereitende Gespräche und Befragungen gewährleistet. Diese erstrecken sich, je nach Wunsch des Kunden, auf 6 Monate bis 5 Jahre. In dieser Zeit sind Nachbesserungen, Ziel-Optimierungen und die Anpassung an sich verändernde Gegebenheiten im Fokus des Coaches. Die Messbarkeit in subjektiver Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit, sowie in objektiven Parametern wie den durchschnittlichen krankheitsbedingten Fehltagen sind als Benchmark-Werte für den Kunden gedacht und werden mit ihm erörtert.

Variabilität

Variabilität ist nicht nur die Erfolgsgarantie im Coaching, es zeigt auch die erheblichen Möglichkeiten der innewohnenden Prinzipien. Die Bandbreite der möglichen Interventionen reicht von kleinen Ansätzen mit wenig Veränderung – aber schon einer Etablierung einer Perspektive – bis hin zum Gesamtpaket. Lediglich die Ganzheitlichkeit ist in kleineren Interventionsmaßnahmen nicht immer gegeben, was aber nichts an der Sichtbarkeit der Verbesserungen ändert.